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Impfen beim Profi: Infokampagne zu Schutzimpfungen in Arztpraxen

Mit Beginn der Grippeschutz-Impfsaison hat die KBV gemeinsam mit den KVen die Informationskampagne „Impfen beim Profi“ gestartet. Ziel der Aktion ist es, möglichst viele Menschen zu motivieren, sich jetzt gegen Influenza und andere Infektionskrankheiten impfen zu lassen. Praxen können kostenfrei Infomaterialien für das Wartezimmer bestellen.

Infokampagne im öffentlichen Raum und auf Social Media
Um die Bedeutung der Schutzimpfungen hervorzuheben, machen KBV und KVen mit auffälligen Plakaten und Motiven auf Bildschirmen im öffentlichen Raum sowie in sozialen Medien wie Instagram und Facebook auf das Thema aufmerksam.
Unter dem Motto „Impfen beim Profi“ rufen sie dazu auf, sich jetzt in der Arztpraxis impfen zu lassen und machen damit klar: Impfen ist eine der Kernaufgaben der Ärztinnen und Ärzte, die sie jährlich millionenfach erfüllen. Denn es geht um mehr als nur den Pieks – das Impfen umfasst auch die Impfanamnese, die Aufklärung zur Impfung sowie den Ausschluss von akuten Erkrankungen und Kontraindikationen. Impfen gehört in die Praxis, schon allein unter dem Aspekt der Patientensicherheit.

Impfen beim Profi – Infomaterialien für Praxen
Für Praxen stehen kostenlos verschiedene Materialien zur Nutzung bereit. Dazu gehören ein Webbanner, das auf der Praxishomepage eingebunden werden kann und Motivvorlagen für Social-Media-Posts. Außerdem gibt es für das Wartezimmer ein Plakat und eine Infokarte.
Die Materialien können auf der Themenseite www.kbv.de/impfen-beim-profi heruntergeladen beziehungsweise kostenfrei bestellt werden. Zudem bietet die KBV auf ihrer Internetseite weitere Infomaterialien für Patienten speziell zur Grippeschutzimpfung sowie zu anderen Schutzimpfungen an.

Impfquoten bei Erwachsenen viel zu niedrig
Eine Impfung ist eine der einfachsten und wirksamsten Möglichkeiten, sich vor gefährlichen Infektionskrankheiten wie Grippe, Pneumokokken oder Tetanus zu schützen.
Doch nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) werden insbesondere Impfangebote für Menschen ab 60 Jahren zu selten genutzt: So lag die Influenza-Impfquote 2025 in dieser Altersgruppe mit 34 Prozent auf dem niedrigsten Stand seit 17 Jahren, die Pneumokokken-Impfquote stagniert seit 2020 und liegt bei 21 Prozent. Auch ein Großteil der Erwachsenen mit Grunderkrankungen ist laut RKI nicht ausreichend geschützt.
Für Personen ab 60 Jahren empfiehlt die Ständige Impfkonferenz (STIKO) am RKI drei zusätzliche Standardimpfungen, deren Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden: Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster.
Ab 75 Jahren kommen die Impfung gegen COVID-19 sowie gegen das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) hinzu. Außerdem sind Auffrischimpfungen gegen Tetanus und Diphtherie wichtig.

Mehr Informationen: www.kbv.de/impfen-beim-profi