Arzneimittelmissbrauch Verdachtsfälle
Arzneimittel
Bei diesen Patientinnen und Patienten bitten wir Sie, besonders aufmerksam bei der Verordnung von Arzneimitteln zu sein.
Novitas, männlich, geb. 1975, PLZ 21147: wünscht wegen chronischer Rückenschmerzen Oxycodon, Diazepam und Lorazepam; verschiedene Erläuterungen wie Entziehung geplant, Rezept verloren u.ä.
AOK Rheinland/Hamburg, männlich, geb. 1969, PLZ 22117: bestellt per Fax wegen Schlafstörungen Zopiclon, außerdem Lorazepam und Tramadol.
AOK Rheinland/Hamburg, männlich, geb. 1999, PLZ 21107: wünscht wegen Rückenschmerzen Oxycodon, Tramadol, Pregabalin und Clonazepam.
Knappschaft, männlich, geb. 1970, PLZ 25469: wünscht wegen chronischer LWS-Schmerzen Tramadol und hat im August von verschiedenen Praxen insgesamt 300 Tbl. Tramadol 200 mg bekommen.
Es gibt Berichte, dass über die Online-Termindienste wie doctolib abhängig machende Arzneimittel problemlos bestellt werden können. Bitte sehen Sie besonders bei den abhängig machenden Medikamenten in die ePA.
Auf der Seite der KV Hamburg finden Sie eine Liste der Patienten, die bereits als Doc hopper aufgefallen sind. Die Liste ist nach Kassen geordnet.
Wenn Sie bei einer Person einen Verdacht auf Arzneimittelmissbrauch haben, können Sie dies melden, um Kolleginnen und Kollegen zu warnen.
Zum Meldebogen
Wir werden den Verdacht nach Prüfung so veröffentlichen, dass weder ein Rückschluss auf die meldende Praxis noch auf die Identität des Patienten möglich ist
Ansprechpartner für Fragen zu Arznei- und Heilmitteln:
Abteilung Verordnung und Beratung
Tel: 040 / 22802 -571, -572
E-Mail: verordnung@kvhh.de