Arzneimittelmissbrauch Verdachtsfälle
Arzneimittel
Bei diesen Patientinnen und Patienten bitten wir Sie, besonders aufmerksam bei der Verordnung von Arzneimitteln zu sein.
AOK Baden-Württemberg, männlich, geb. 1980, PLZ 20097
wünscht Pregabalin und Rivotril. Ist beim angeblich behandelnden Neurologen nicht bekannt; der Patient wurde vor 1 Jahr bereits einmal gemeldet.
AOK Bremen, männlich, geb. 1997, PLZ 22453
kommt erstmalig in die Praxis, wünscht Tramadol ohne Untersuchung, wirkt entzügig.
AOK Niedersachsen, weiblich, geb. 1973, PLZ 21337
wünscht Oxycodon und Bromazepam bei chronischem Schmerzsyndrom und Myasthenia gravis; widersprüchliche Angaben, Hausarzt in Lüneburg wolle sie nicht mehr behandeln.
DAK, weiblich, geb. 1959, PLZ 21149
wünscht Zolpidem, lt. ePA Verschreibungen von 4 Praxen, aber nicht vom angeblichen Hausarzt.
DAK, weiblich, geb. 1992, PLZ 49090 Osnabrück
wünscht Tramadol wegen Ohrenschmerzen, lt. ePA mehrere Ärzte in Norddeutschland.
DAK, männlich, geb. 2000, PLZ 29614
wünscht Hydromorphon bei chronischem Schmerz nach katetherassozierter Sepsis; nach Auskunft der Apotheke Rezepte aus mindestens 7 Praxen vorgelegt.
HKK, weiblich, geb. 1999, PLZ 22043
wünscht Hydromorphon bei unklarer Pancolitis; fordert zu früh neue Rezepte.
Knappschaft, männlich, geb. 1970, PLZ 22469
wünscht Tramal long, lt. ePA verschiedene Praxen und Apotheken.
Es gibt Berichte, dass über die Online-Termindienste wie doctolib abhängig machende Arzneimittel problemlos bestellt werden können. Bitte sehen Sie besonders bei den abhängig machenden Medikamenten in die ePA.
Auf der Seite der KV Hamburg finden Sie eine Liste der Patienten, die bereits als Doc hopper aufgefallen sind. Die Liste ist nach Kassen geordnet.
Wenn Sie bei einer Person einen Verdacht auf Arzneimittelmissbrauch haben, können Sie dies melden, um Kolleginnen und Kollegen zu warnen.
Zum Meldebogen
Wir werden den Verdacht nach Prüfung so veröffentlichen, dass weder ein Rückschluss auf die meldende Praxis noch auf die Identität des Patienten möglich ist
Ansprechpartner für Fragen zu Arznei- und Heilmitteln:
Abteilung Verordnung und Beratung
Tel: 040 / 22802 -571, -572
E-Mail: verordnung@kvhh.de